Wir lassen die Momente verstreichen, bis wir keine mehr haben. Lass uns tun, was wir planen, bevor die Momente uns entweichen. Es gibt nichts zu sagen, wenn es nichts zu fühlen gibt.
20110803
WE´RE SITTING IN THE CAR;
WE´RE FALLING, FALLING, FALLING FOR SOMETHING
20110708
Ich wäre gerne zerbrechlich leicht gewesen - damit du, mich in deinen Armen wiegend, weniger Last zu tragen gehabt hättest. Kein Fels, der dich runterzieht. Nur eine Feder, die den Luftverwirblungen folgt und sich zart auf deine Probleme hinabgleiten lässt. Wie Fingerspitzen oder Federflaum hätten dann die Buchstabenenden meiner Worte über die Stelle gestrichen, an der du nichts mehr zu spüren scheinst. Ich wollte dich nicht aufhören lassen, zu fühlen. Als die Distanz die Nähe besiegte und sich mit dem Knie an mich zu lehnen für dich den einzigen Sinn ergab, hätte ich fragen sollen: Wie oft sollen wir noch implodieren?
20110702
Unsere Himmel haben keine Wände. Wir sind so gleich - wir atmen Liebe.
20110623
Manchmal sind wir kurz - nur sekundenlang – das Endprodukt von Einsamkeit.
(oder: wir sind ein Kuss auf rissigen Lippen; wir sind der Kies, der Kinderknie bluten lässt)
20110429
wir hören gern unserem eigenen herzschlag zu.
wirlebenwirlebenwirlebenwirleben
"Hochmut kommt vor dem Fall."
20110403
Warten auf nichts; Hoffen auf alles. Sein.
Irgendwie wird es immer weiter gehen/
Wir sind abhängig, von allem und nichts/
Alles hängt zusammen, wenn es zusammenbricht/
Auch, wenn es listig wartet und uns bald überfällt,
Lieben wir das Leben doch; wirklich.
20110328
wir können nicht fliegen, wenn wir nicht springen/ wir werden fallen und können nicht fliegen
kurz bevor du dich in den abgrund stürzen wolltest,zerrte dich jemand - fast liebevoll -
an den haaren zurück; wohldosierte zuckerworte, auf die du mit einem versprechen antwortest, das schon fast gebrochen ist.
weil wir davor unsere füße in die luft setzten; und die luft, sie trug
20110326
Wir lassen uns doch bloß davon täuschen; von dem Gefühl, dass diese Liebe, die wir wollen, anders ist.
Und dazu sind wir noch wahnsinnig und naiv; wahnsinnig naiv, an Bestimmung zu glauben.
Daran, dass bei all unseren Irrwegen das Ziel immer dasselbe bleibt. Erst bei Verwirrung merken wir: oh, so ist es nicht.
„Wem nützt es“, rufe ich durch das leere Haus. Ich meine, ein Lachen zu hören; es kann auch mein eigenes sein.
20110322
Wenn die Sonne alles aufhellt; und die weißen Strahlen blenden, dabei einen Aspekt verdecken.
Sie uns doch an - sonst, wie wir weinen; mit Worten in den Haaren.
Als dass wir je wieder etwas anderes über unsere Lippen brächten,
als Unwissenheit; vielleicht etwas vermischt mit Angst und Misstrauen?
20110312
We want to change the world; instead we sleep. We want to believe in more than us.
20110311
„Betrachtet man das Universum, sind wir bedeutungslos. Die Erde ist 4 Milliarden Jahre alt. Und ihr bestehen vielleicht noch 4 Milliarden bevor. Vielleicht. Die Sonne wirde sich aufblähen und kollabieren. Sie setzt allem ein Ende. Zusätzlich befinden wir uns auf Kollision mit anderen Galaxien.“
So oder so. Es erscheint unglaublich sinnlos.
Warum es egal ist – es gibt keine Unendlichkeit, kein für immer, kein nicht vergehen. Ob gut oder schlecht, es gibt einfach nichts, das der Vergänglichkeit nicht zum Opfer fällt.
Seien wir einmal realistisch, es gibt kein "für immer" – und weniger wollte ich einfach nicht.
20110310
We´re waiting for our summer skin to make a subtle difference;
so we can feel like ourselves again under bright skies in warm nights.
20110308
wir lernten das verlassenwerden. indem wir uns erhoben, uns viele kleine schritte entfernten und ziellos in die entgegengesetzten richtungen liefen; und uns keinmal nacheinander umdrehten. dabei lagen wir jedoch, in einer mischung aus trauer und trotz zitternd die arme um uns selbst schlingend; bis wir verstummten in apathie.
wir dachten, dass wir uns niemals nichts zu sagen haben werden; komm, lass uns diese enttäuschung zu den anderen dazu zählen.
that is part of the beauty of literature: you discover that your longings are universal longings, that you´re not lonely and isolated from anyone. you belong.(F. Scott Fitzgerald)