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20110828

                 Das Wetter gab es schon lang nicht mehr.
                 Und weißt du,
                 Ich vermisse den Wind
                 und den Schnee 
                 und das Eis
                 und die Kälte
                 und dich.
                 Ich gestehe es: Ich habe manchmal keine Hoffnung.

20110815

"Ich weiß nicht genau was, aber da ist noch etwas."
(Nach jedem Feuer bleibt ein Häufchen Asche zurück)
Und in demselben Atemzug fehlt es mir an nichts.Nicht einmal das, was nicht da ist, fehlt mir.

20110813

Was war das, als ich nicht mehr fähig war, blindlings ins Leere zu schreiben - mich nicht mehr aufraffen konnte, nachdem ich über bodenlose Ideen strauchelte? Es gab wichtigeres als das Schreiben. Ich musste eine Weile leben, rückhaltlos und unabhängig. Sonst gäbe es eines Tages nichts mehr, worüber ich schreiben kann - ich würde keine Buchstaben mehr verschenken können.

20110809

i´m back; i´m tired; i love you


20110804

Nach tagelangem Regen schmeckte nichts besser, als der Sand in unseren Haaren, als die Sonne in unseren Augen. Ich wurde bereits müde von dem Geruch des Regens, als atmete ich die veränderte, narkotisierende chemische Zusammensetzung der Luft ein. Sie erinnerte mich zu sehr an den Atem zweier Küssender, der sich zu einem wärmeren und anders schmeckendem verbindet. Denn er schmeckt nach Regen, der irgendwann kommen wird. Ich wurde bereits müde von dem Geruch des Regens, (...).

20110729

//physisch und psychisch 857 Kilometer entfernt.

20110721

Ich habe mich in Gedanken verliebt - wild, gelöst und bedingunglos

20110718

       Transparenz einer Sehnsucht


       Tiefsinn im Oberflächlichen


       Tägliche Entwürfe


       - ich bin vorbereitet

20110711

Inneres nach außen // Äußeres nach innen

20110705

soporous:

(by KMJYNTHGBRVFC)

(kalte 
hände/ 
taube 
fingerspitzen)

20110630

http://serasensual.blogspot.com/p/inspiration.html

//Ich bin der Ozean.


Meine Gedanken gleichen der unruhigen Gischt, die mich mit bloßer Willenskraft erhebt, schaukelt und umspielt. Ich schlüpfe unter die Haut und bette mich in das schäumende Getöse, bis die Unendlichkeit mich verschlingt. Meine Haut aus dem Salz des Meeres. Meine Haare getränkt mit der bleiernen Schwerelosigkeit des Wassers. In meinen Blicken schlafen Küsten. Meine Gedanken tänzelnd wie die Kräuselwellen und so tief wie das kristallklare Wasser. Die kalte Brandung mein Herzschlag, gleite ich sicher durch das Nichts. Die sanften Wogen lassen mich erschaudern.
Ssssch - sssssch, Ssssch - sssssch.
Wie ein Ozean voll Traurigkeit und Tiefe, umspüle ich oft mein Dasein, möchte mit kalten Fingerspitzen alle Narben fortwischen. Bringt mich die Einsamkeit auf dem Meeresgrund um den Verstand, zwingen die mondhellen Nächte meine Facetten zum Glitzern, um mit Enttäuschung zu erahnen, dass die Flut sie wegschwemmt. Ich stehe vor mir selbst, als stünde ich am Rande des Pazifiks. 
Ich bin der Ozean, eine versunkene Geliebte des Meeres.