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20110828

                 Das Wetter gab es schon lang nicht mehr.
                 Und weißt du,
                 Ich vermisse den Wind
                 und den Schnee 
                 und das Eis
                 und die Kälte
                 und dich.
                 Ich gestehe es: Ich habe manchmal keine Hoffnung.

20110731

Hand greifen/Hand verlieren/alles verlieren/nichts greifen

("these violent delights have violent ends. 
and in their triumph die, like fire and powder,
which as they kiss, consume.")

20110717

JK

20110704

Würde in dieser Nacht der Mond auf die Erde fallen, keiner merkte es.
(ausgenommen meiner Selbst/derer, die süchtig nach Verschwinden sind; derer, die Nachts am besten blühen)


Mir gehört die Welt allein, bliebe ich lang genug wach, könnte ich selbst erahnen, wonach sich der letzte Mensch sehnen wird. Er wird fühlen, wie der Atem der Welt seinen Nacken streift und den eigenen anhalten. Er wird den Glühwürmchen beim Vergehen zusehen und die Nähe zu den Himmerlskörpern spüren, welche einander mit Wehmut umkreisen, während um sie herum die Sternenlichter nacheinander erlöschen. Es wird eine solche Nacht sein, in welcher man sich verliebt und jemanden küsst, der im fahlen Schimmerlicht des Mondes ganz vertraut wirkt. Doch der letzte Mensch wird allein sein, allein in der Abwesenheit des Lichtes. Es ist heut Nacht ganz leicht, zu erahnen, wonach sich der letzte Mensch sehnen wird.

20110701

everything is beautiful because everything is dying /
there is hope but not for us

20110602

Ein Dichter würde lieben oder sterben.
Ein Maler würde Blau imitieren.
Ich, ich schreibe dir mein Herzblut auf.




TRISTESSE, TRISTESSE, TRISTESSE

20110522


Remembering
that is
perhaps
the most painful way
of forgetting
and perhaps
the kindest way
of easing
this pain

20110420

Melancholie ist unwiderstehlich in ihrem dünnen Hemd mit den halbgeöffneten Lippen. Ihre Schönheit wiegt schwer.
Melancholie legt ein Seidentuch nachlässig um deine Handgelenke, ehe sie dir ohne Vorwarnung die Lippen verschließt.
Melancholie schmeckt nach allem, was falsch ist.
Melancholie tariert Vermissen und alle Fragen aus.

In ihrem Land bleibt nichts übrig, als sich zu verirren.
Melancholie macht dich und dein Herz zu einem üblen, unerkundbaren Ort.

20110317

Kälter als erwartet, die Luft / Kälter als erwartet, du